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Nichtlineare und lineare dynamische Systeme
Projektleiter: Prof. Manfred Deistler
Dieses Projekt wird gefördert vom FWF unter der Projektnummer P14438-INF.
Das Projekt beschäftigt sich mit der Identifikation von linearen
und nichtlinearen Systemen (d.h. mit der Gewinnung von dynamischen Modellen
aus Daten). Der Schwerpunkt bei nichtlinearen Systemen liegt
insbesondere auf rekurrenten neuronalen Netzen. Für die Identifikation
von solchen Systemen stellen sich selbst im linearen Fall noch eine Reihe
von Problemen. Die folgenden Problemgruppen sollen in dem Projekt behandelt
werden (bei Interesse an Publikationen bitte die jeweiligen Autoren direkt
kontaktieren, Urheberrechte verhindern eine Präsentation im Netz):
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Parametrisierung von linearen Multi-Input, Multi-Output Systemen in Zustandsraumform
mit besonderer Berücksichtigung von balanzierten Realisierungen und
lokalen Parametrisierungen. Hier geht es insbesondere um kanonische Formen
für balanzierte Realisierungen sowie um die Eigenschaften der zugehörigen
Parameterräme bzw. um die numerischen und statistischen Implikationen
dieser Parametrisierungen. Ein zweiter Ansatz besteht in der Entwicklung von
lokalen Parametrisierungen, die datengetrieben im Hinblick auf gute numerische Eigenschaften lokal
adaptiert werden können.
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Subspace-Algorithmen zur Parameterschätzung in linearen Multi-Input,
Multi-Output Systemen. Subspace-Algorithmen wurden erst in jüngster
Zeit entwickelt und intensiv diskutiert. Ihr besonderer Vorteil liegt in
ihrer numerischen Einfachheit. Wichtige statistische Eigenschaften von
Subspace-Algorithmen sind erst zum Teil bekannt, deshalb soll hier vor
allem das noch ungelöste Problem der relativen asymptotischen Effizienz
von Subspace-Algorithmen behandelt werden. In einigen Fällen konnte asymptotische Effizienz
gezeigt werden, andere offene Fälle werden derzeit untersucht.
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Rekurrente neuronale Netze. In diesem Teil des Projektes sollen nichtlineare
Systeme (vor allem neuronale Netzwerke) untersucht werden. Obwohl neuronale
Netze mittlerweile in vielen Gebieten Anwendung gefunden haben, sind die
strukturellen und statistischen Eigenschaften speziell bei den rekurrenten
neuronalen Netzen bei weitem nicht vollständig geklärt. Die Popularität
der neuronalen Netze liegt darin, daß sie eine sehr flexible Modellklasse
beschreiben, die in vielen Bereichen eine adäquate Beschreibung der
Wirklichkeit liefern kann. Das Ziel dieses Teilprojekts ist es, eine Struktur-
und Schätztheorie für rekurrente neuronale Netze zu entwickeln,
wie sie etwa für lineare dynamische Systeme vorhanden ist.
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